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  • Sozialkontakte sind für Menschen mit Autismus eine enorme Herausforderung – darauf macht unsere aktuelle Sensibilisierungskampagne aufmerksam. Gerade bei Menschen mit einer Asperger-Diagnose ist für Aussenstehende allerdings oft nicht erkennbar, unter wie viel Anspannung und Druck – der auch zu psychischen Problemen führen kann – sie stehen.



    Umso wertvoller ist es, dass im folgenden Interview drei erwachsene Menschen mit einer Asperger-Diagnose Einblicke in ihr Leben gewähren und anschaulich erläutern, welche sozialen Situationen für sie schwierig sind, wie sie damit umgehen und was ihnen hilft.

    Wir danken Sandra* und Claudia* sowie unserem Forumsmitglied Regenbogen ganz herzlich, dass sie hier ihre persönlichen Erfahrungen mit der Community teilen (*Namen geändert).

    Sind Sozialkontakte für Sie mit Angst oder Stress verbunden? Falls ja, welches sind die grössten Herausforderungen für Sie bei Sozialkontakten?

    Sandra: Ja, die meisten Sozialkontakte (ausser mit sehr gut bekannten…


  • Unsere neue Sensibilisierungskampagne zum Thema «Schwierigkeiten von Menschen mit Autismus bei Sozialkontakten» ist gestartet. Sie soll die Öffentlichkeit auf die sozialen Herausforderungen, mit denen Menschen mit Autismus konfrontiert sind, aufmerksam machen und so zu mehr Verständnis beitragen.

    Doch welchen Herausforderungen begegnen die Betroffenen konkret? In Interviews schildern Menschen mit Autismus, welche sozialen Situationen für sie schwierig sind, wie sie damit umgehen und was ihnen hilft.

    Wir danken allen Interviewpartnerinnen und -partnern herzlich, dass sie hier im Forum ihre persönlichen Erfahrungen – auf Wunsch auch anonym – mit der Community teilen.

    Für das erste, schriftlich geführte Interview hat sich die Mutter einer 20-jährigen Tochter, wir nennen sie Eliane, mit hohem Unterstützungsbedarf, zur Verfügung gestellt:

    Sind Sozialkontakte für Ihre Tochter mit Angst oder Stress verbunden? Falls ja, welches sind die grössten Herausforderungen für Eliane bei


  • Liebe Freundinnen und Freunde von autismusforumschweiz.ch


    Gross war die Hoffnung, als 2012 in der Schweiz der Assistenzbeitrag eingeführt würde. Diese Leistung der Invalidenversicherung (IV) verspricht Menschen mit Behinderung mehr Selbstbestimmung, ja das Wohnen in den eigenen vier Wänden. Die Informationsstelle der IV fasst den Anspruch auf einen Assistenzbeitrag wie folgt zusammen:

    «Bezügerinnen und Bezüger einer Hilflosenentschädigung, die auf regelmässige Hilfe angewiesen sind, aber dennoch zu Hause leben möchten. Mit dem Assistenzbeitrag soll in erster Linie die Selbstbestimmung und Eigenverantwortung gefördert werden, damit Bezügerinnen und Bezüger einer Hilflosenentschädigung der IV zu Hause leben können.» Mehr


    Alles schön und gut?

    Die ersten Erfahrungen zeigen leider, dass es Menschen mit Autismus einerseits stark erschwert wird, überhaupt einen Assistenzbeitrag zu bekommen. Andererseits wird ihnen – auch wenn sie dafür infrage kommen – seitens IV selten eine…
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