Meltdowns: Langfristiger Umgang als Eltern

  • Hallo zusammen,


    Als Frage an Eltern mit Kindern im ASS-Spektrum: Habt ihr Ratschläge, wie ihr längerfristig gesehen einen Umgang mit Meltdowns finden konntet?


    Ich bin Vater eines 5,5-jährigen Sohnes, welcher gerade mit ASS diagnostiziert wurde. Die Symptome wie Wutausbrüche in Begleitung mit heftigem Schlagen und Beschimpfen traten nach seinem 3. Geburtstag auf. Grundsätzlich bin ich mir bewusst, dass er sich in diesen Momenten nicht kontrollieren kann und ich dies nicht persönlich nehmen soll. Seinerseits haben wir nun auch die therapeutische Arbeit mit einem Kinderpsychiater begonnen, damit er hier einen anderen Umgang mit seinen Emotionen finden kann.


    In letzter Zeit stelle ich bei mir selbst vermehrt fest, dass dies nicht spurlos an mir vorbei geht. Nach 2,5 Jahren täglich gehauen und beschimpft zu werden geht dies mir zunehmend nahe. Auch fühle ich eine permanente Anspannung, immer in Erwartung des nächsten Ausbruchs. Dies kann auf Dauer kein gesunder Zustand sein.


    Habt ihr Ratschläge und Erfahrungen, wie ihr damit umgegangen seid? Welche Wege habt ihr gefunden, langfristig emotional damit umzugehen? Was hat euch geholfen, einen gelassenen Gesamtzustand zu finden?


    Vielen Dank & Grüsse