Hallo zusammen
Ich arbeite im Pflege-/Betreuungsbereich und begleite aktuell eine Familie, bei der die Tochter (7 Jahre, Autismus-Spektrum) vor einer neuen Herausforderung steht.
Das Kind spricht einzelne Wörter, bildet jedoch keine Sätze und arbeitet im Alltag mit Piktogrammen (u. a. METACOM). Aktuell besteht zusätzlich eine ausgeprägte Schwierigkeit im Bereich Körperwahrnehmung:
- Harndrang wird kaum wahrgenommen
- Toilettentraining funktioniert bisher nur eingeschränkt (1–2x/Woche erfolgreich)
- Urinieren erfolgt häufig erst nach dem Toilettengang in die Kleidung
- auch Stuhlgang ist noch nicht zuverlässig kontrollierbar
Die Mutter macht sich nun bereits Gedanken zur Pubertät bzw. Menstruation und wie sie ihr Kind darauf vorbereiten kann.
Mich würde sehr interessieren:
- Wie habt ihr eure besonderen Töchter im Spektrum auf die Periode vorbereitet, insbesondere wenn wenig Sprachverständnis vorhanden war?
- Was hat konkret gut funktioniert (z. B. visuelle Hilfsmittel, Routinen, Training im Voraus)?
- Wie seid ihr mit der Situation umgegangen, wenn das Toilettentraining noch nicht gefestigt war?
- Gab es Strategien bei fehlender Körperwahrnehmung (Interozeption), die geholfen haben?
- Welche Produkte (z. B. Binden, Periodenunterwäsche etc.) wurden akzeptiert – und welche eher nicht?
Ich freue mich sehr über konkrete Erfahrungsberichte aus dem Alltag – gerne auch, was nicht funktioniert hat.![]()
Vielen Dank euch allen ![]()