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    Hallo zusammen

    Ich bin Mami von einem 14 jährigen Asperger Jungen.

    Wir haben eine Odyssee hinter uns, bis wir vor 3 Jahren endlich die Bestätigung hatten...

    Leider gibt es in unserem Kanton keine Ansprechspersonen die sich im Thema Autismus zurecht finden...

    Ich bin im Moment ziemlich verzweifelt, denn ich habe immer wieder das Gefühl alles verkehrt zu machen...

    Ich würde mir so sehr wünschen mit anderen betroffenen Eltern einfach mal zu quatschen, denn in unserem Umfeld kann sich niemand so richtig vorstellen wie es uns manchmal geht ...

    Vielleicht hat ja irgendwer hier auch das Bedürfnis für einen Austausch ?

    Ohjeee Regenbogen ich kann dich sehr gut verstehen !
    Bei uns in Schaffhausen ist es das selbe ... Hier findet man weder Ärzte noch Psychologen, die nur ein wenig Kenntnis über das Thema Autismus besitzen. Man fühlt sich total alleine und unverstanden.
    Ich hoffe du findest sehr bald jemanden, der deine Situation verstehen kann !

    Die Autismus Diagnose haben wir letzten Herbst in Frauenfeld im Autismus Therapie Zentrum gemacht... KJPD bei uns hat uns dort hin überwiesen, nachdem wir darauf bestanden haben endlich auf Autismus ab zu klären ... Aber leider wurde die Diagnose in unserem Kanton nicht anerkannt, weil es kein Arzt war :p zum Glück konnten wir im Februar zu Dr.Girsberger in Basel und er hat die Diagnose bestätigt.
    Wir hatten schon ein paar Beratungs Telefontermine mit Autismus Schweiz und sie haben uns im Herbst schon darauf aufmerksam gemacht, dass es Hilflosenentschädigung gibt, haben wir beantragt ... Heute war die Dame von der IV da und hat alles mit uns durch genommen. Uns war nie so ganz bewusst, wie viel Zeit wir investieren müssen, war irgendwie hald immer normal, ich bin hald einfach sehr an zu Hause gebunden und muss immer da sein für unseren Jüngsten <3 Jetzt mal sehen was da raus kommt.
    Ja seit 2 Jahren fühl ich mich auch nicht mehr ganz so stark...
    Nun ist es ja auch so, dass die K.Kasse keine Ergotherapie mehr übernehmen möchte und psychtherapie hatte unser Kleiner auch schon zu viele, seit er 7 Jahre alt ist immer wieder irgendwelche Abklärungen :,(

    Die Dame vom Schul Abklärungs Amt ist die Schulpsychologin und sie wird dabei sein ... Sie wird wieder unser Sohn fragen, was er braucht, dass es ihm besser geht in der Schule, er hat aber grosse Schwierigkeiten sich über seine Bedürfnise zu äussern und dann werden die wieder denken, wir als Eltern übertreiben...
    Wir haben nächste Woche noch beim KJPD einen Termin gemacht, sie kennen die Geschichte von unserem Sohn ja schon seit er in der 1.Klasse ist...
    Aber ich kann euch sagen, es ist schon schlimm bei uns wir haben keinen in unserem Kanton, der wirklich mit dem Thema Autismus vertraut ist das hat uns unsere Hausärztin auch gesagt, sie war auf der Suche für uns ... Überal wo wir hingehen, fühlen wir uns nicht richtig verstanden.

    In unserem Kanton ist es anscheinend so geregelt, dass man für Nachteilsausgleich etc. den Sonderschulstatus haben muss, deshalb haben wir uns dann auch für die Sonderschule entschieden.Dort sind ausgebildete Sonderpädagogen, kleine Schulklassen und eine Assistenz dabei.
    Wenn er in der Regelschule bleiben würde hätte er auch den Sonderschulstatus eine Assistenz (Schulsozialarbeiter) keine Ahnung von Autismus und wie das ganze dann wirklich realisiert werden könnte, wissen sie selber noch nicht... Wir sind in einem total veralteten Schulsystem. Natürlich ging uns auch schon der Gedanke von Kantonswechsel durch den Kopf... Aber wir haben noch zwei Grosse Kids ...

    Wisst ihr, die nehmen uns nicht ernst, weil unser Kind fast 6 Jahre in der Regelschule durch gehalten hat ... Er ist ganz ruhig und fällt kaum im Unterricht auf... ( Zitat der Lehrerin, er geht manchmal fast vergessen )

    Jetzt ist er aber an einem Punkt angelangt, da wird ihm alles zu viel und er fühlt sich total überfordert ... :(

    Vielen Dank Pink Panther und Moira für eure Tips !
    Wir haben mit der Schulleitung telefoniert, deren Antwort war so quasi, naja wenns hald nicht mehr geht und ihr Kind bis zum Sommer krank geschrieben wird, da können wir dann auch nichts machen
    Mit dem Schul Abklärungs Amt haben wir auch telefoniert, dort wurden wir noch eher verstanden.Sie schlugen uns vor mit ihnen, der Lehrerin ( jung, erste Klasse ), und unserem Jungen zusammen zu sitzen und eine für ihn erträgliche Lösung zu finden.
    Das finden wir schon mal nicht schlecht...

    Seit der Diagnose fühlen wir uns überhaupt nicht ernst genommen in der Schule!
    Es heist, es gäbe bei uns keine Integration in die Regelklasse und es wäre an der Lehrperson wie weit er auf die Bedürfnise einzelner Schüler eingehen möchte...
    Es gibt keine Möglichkeit für eine Klassenassistenz...
    Darum haben wir uns auch für die Sonderschule entschieden.
    Was ich einfach nicht verstehe, warum, wenn das Problem erkannt wurde, warum muss er bis nach den Sommerferien in der Regelschule durch halten? Die steigern ihr Tempo für die Oberstufe und Sek...
    Vom Schul Abklärungs Amt heist es, wegen der Kostengut Absprache mit der Stadt

    Hallo zusammen. Es geht um unseren 12 jährigen Sohn(Asperger). Er besucht die 6. Klasse in der Regelschule.
    Er war immer ein sehr guter Schüler, mit dem Schulstoff hatte er bis mitte 4. Klasse
    nie Probleme. Er musste immer grosse Energie aufbringen, um ausserhalb von seinem Zuhause zurecht zu kommen.
    Wir haben die Diagnose Asperger erst seit Oktober 16.
    Er hat jetzt den Sonderschulstatus bewilligt bekommen, den braucht er für Nachteilsausgleich etc. Da die Regelschule in unserem Kanton keine Integrative Schule ist und keinerlei Erfahrung mit Autismus hat, haben wir uns, für unseren Sohn entschieden, dass eine Sonderschule ihm Erleichterung bringen könnte, da er zu sehr überfordert ist in der Regelschule.
    Er bekommt nach den Sommerferien dort seinen Platz. Nun muss er noch die Zeit bis dahin irgendwie in der Regelschule schaffen... Das fällt ihm aber gar nicht leicht. Er weint viel und fühlt sich unverstanden , er fühlt sich völlig überfordert. Er war eine Woche "krank" heute ging er wieder zur Schule... Seine Lehrerin sagte ihm gleich in der ersten Lektion, am Mittwochmittag ( Schulfrei ) kommst du zur Schule zum dein verpasstes Rechnen nach holen und in den Frühlingsferien wirst du nacharbeiten was du noch verpasst hast. Bravo ! Ich kann mir gut vorstellen wie er sich gefühlt hat ... Eigendlich wurde beim Schulabklärungsamt besprochen, dass er von Hausaufgaben im Moment befreit ist und die Benotung bis zum Sommer nicht mehr so streng genommen wird.
    Er weinte Zuhause und sagte er werde nicht mehr zur Schule gehen, er könne nicht mehr... Er hat mir gesagt, dass er angst habe, dass er dort vor lauter Stress sterben könne .... :(
    Was sollen wir tun ?