Danke für eure Beiträge. Bin schon froh zu hören, das es anderen auch so ergeht bei der Körperpflege.
Nun, leider haben wir keine Badewanne und das ändert sich vielleicht erst in einem Jahr. Könnte mir aber sehr gut vorstellen, dass das natürlich besser gehen würde.
Ich schneide die Nägel eigentlich meistens nach dem duschen wenn er dann hinhält. Was ich aber einen sehr nützlichen Tipp finde, ist, die Nägel zu feilen. Ich habe bis jetz nur geschnitten oder mit einem Chlips probiert, was auch nicht ging. Ausserdem muss ich ihm wohl umbedingt beibringen sich die Zehennägel selber zu feilen, damit es für ihn angemehmer wird.
Liebe Grüsse Mona
Posts by Mona
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Hallo zäme,
Kennt jemand dieses Problem und weiss mir einen Rat: Mein 7-jähriger Sohn (HFA) lässt sich gar nicht gerne die Fingernägel schneiden und die Zehennägel geht gar nicht. Er sagt immer es tue ihm weh (innerhalb der Familie spricht er, ausserhalb gar kein Wort). Bei den Fingernägeln hält er immer nur so für drei Finger hin, zieht aber bei jedem Schnitt zurück. Bei den Zehennägeln stopft er immer, wir müssen zu zweit und ihn jedes Mal unter Gewalt festhalten. Das führt dann zu unschönen Szenen. Vor allem wird er immer stärker und kann sich mehr wehren.
Er ist auch sonst sehr empfindlich, z.Bsp duschen geht nur mit Wasser in einen Becher und mehrmals drüber giessen. Hände waschen möchte/tut er nicht selber, ich darf ihm aber helfen. Beim Haare schneiden habe ich ihn bis jetzt immer auf den Schoss genommen, damit er hinhält. Jetzt nach 4 Jahren üben immer bei der gleichen Coiffeuse ist er das letzte Mal zum ersten Mal alleine auf den Stuhl gesessen.
Komischerweise reagiert er aber auf Schnittwunden und kleinere Beulen manchmal fast unempfindlich oder nur kurz. Beispiel: als 3-jähriger hat er sich barfuss einen Glassplitter eingetrampelt, gemerkt haben wir es erst als sich die Wunde entzündete. Checke manchmal nicht was ihm jetzt weh tut und was nicht.
Liebe Grüsse Mona
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hallo
Grundsätzlich bin ich auch sehr dafür, dass gerade Asperger-Autisten integriert unterrichtet werden sollen, weil sie dort das "normale" Verhalten am ehersten lernen.
Aber was ist mit all jenen Autisten, die keine normale bis sehr gute Intelligenz haben? Nehmen meine beiden Söhne jezt einen noch grösseren Schaden weil ich sie in die HPS schicke!!?? (Zitat: und man steckt sie in einen Haufen ...... Anormalen). Nein.
Ich muss mich hier jetzt mal für unsere heilpädagogische Schule wehren: Die LehrerInnen sind bestens im Bild über Autismus. Sie gestalten den Unterricht nach Struktur und wiederkehrenden Ritualen, was meinen Jungs sehr zu Gute kommt. Es gibt sehr keine Klassen mit 2 Erwachsenen (LehrerIn/PraktikantIn) und nicht 25 Kindern aufs Mal.
Auch wir als Eltern sind sehr erschrocken als man unsere Kinder in die heilpädagogische Schule schicken wollte. Können sie genug lernen, war unsere Frage. Ja sie konnten! Sie durften sehr früh schon ab 4 Jahren die Basisstufe besuchen. Das gab ihnen eine Struktur in ihren Alltag. In den jetzt zwei Jahren lernten sie tagsüber trocken zu werden, sich fast selbständig anzuziehen. Sie lernten die Sprche und die sozialen Regen wie grüssen usw. Heute mit 6 1/2 Jahren sprechen sie ausserhalb der Familie und Schule immer noch fast nichts und das Zählen und Buchstaben lernen will auch noch nicht so recht. Aber die Kinder mit z. Bsp Down-Syndrom behindern sie nicht, im Gegenteil. Ein Mädchen war so offen, dass sie meine Jungs aus der Reserve lockte, immer und immer wieder. Die sozialen Regeln verstehen diese Kinder gut. Auch die fehlende Sprache von ein paar Kinder wird durch die 2 Erwachsenen Personen ausgeglichen. Es werden viele Wiederholungen und Singspiele mit Gebärdensprache gemacht.
Ich weiss, es gibt auch Beispiele wo das wirklich nicht so gut geklappt hat oder eine Unter- oder überforderung da war. Aber eben, es geht auch für schwächere Autisten in einer HPS. Es könnte dann schon mal sein, dass meine Jungs Klassenbeste werden und unterfordert sind. Dann sind wir dann gleich weit wie diese Kinder, die in der Regelkasse nicht integriert werden könne. Was dann?
Mona
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Hallo,
Ich schliesse mich der Meinung von Querdenkender an betreffend dem angeblichen Impfschaden.
Ich bin Mutter von zwei eineiige Zwillinge, beide mit HFA. Ich habe mich nach der Diagnose auch gefragt was vielleicht der Auslöser war oder ist von Autismus und bin zur Ueberzeugung gekommen, das man es noch nicht herausgefunden hat. Ich hatte in der Schwangerschaft Antibiotika zu mir nehmen müssen und bin da auch verunsichert gewesen ob es Schaden gemacht hat. (War mal auch so eine Idee von jemandem, das Antibiotika Autismus auslöst). Meine Jungs sind von Anfang an leicht mit der Entwicklung in Rückstand geraten und nicht nach einem besonderen Ereignis. Ich habe dann gemerkt das es keinen Sinn macht ein Grund für den Autismus zu suchen, sondern mich auf die Jungs zu konzentrieren. Rückgängig machen kann ich das ja nicht. Als ich als Mutter nach der Diagnose ruhiger wurde und nicht mehr den Anschluss zu den NT erreichen wollte mit den Zwillingen, ging es plötzlich besser. Ich glaube meine Jungs brauchen einfach eine Mutter die nicht zu viel von ihnen verlangt und sie mit ihren autistischen Verhaltensweisen so akzeptiert wie sie sind. Heute gehen sie in die Heilpädagogische Schule und sind glaube ich glücklicher als in einer Regelschule. (Was natürlich für andere nicht zutreffen muss). Auch ich kämpfe mit den alltäglichen Sachen betreffend der Erziehung und muss ständig abwägen zwischen Regeln einhalten oder bleiben lassen.
Ich glaube auch für Autisten gilt wie für andere Behinderungen: Wir sollten unsere Kinder so lieb haben wie sie sind und nicht ständig ändern wollen.
LG Mona
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Hallo Beatrice,
Vielleicht ist es für andere wirklich noch interessant wie man mit autistischen Zwillingen klar kommt. Darum beschreibe ich "kurz" unsere Situation.
Als Babys waren sie sehr ruhig und haben nicht übermässig viel geschrien. Bei den Arztkontrollen hinkten sie aber der "normalen" Entwicklung hinterher. Als sie mit zweieinhalb immer noch nicht sprachen, ergab die logopädische Abklärung einen globalen Entwicklungsrückstand. Die Erziehung und Belastung wurde dann gross, als die kleine Schwester (NT) geboren wurde als die Zwillinge knapp drei Jahre alt waren. Die Buben reagierten mit Schlafstörungen, später als die Kleine krabbelte fingen sie an sie zu plagen. Mit Dreieinhalb bekamen die Zwilling endlich Früherziehung (die Wartezeiten sind so lange!) Ein weiterer Kinderarztbesuch und eine neurologische Untersuchung ergab kurz vor dem vierten Geburtstag eine leichte geistige Behinderung/Lernbehinderung mit Verdacht auf autistische Züge. Die Abklärungsstelle empfahl uns einen heilpädagogischen Kindergarten. Wir fielen aus allen Wolken, so "schlecht" hatten wir unsere eineiigen Zwillinge nicht eingeschätzt, da sie unterdessen einige Worte sprachen.
Die folgenden Monate waren dann hart. Wir hatten einen Verdacht, aber keine Hilfe von einer öffenlichen Stelle. Das KJPD fühlte sich nicht zuständig und für die autistische Abklärung bei der Nathalie-Stiftung mussen wir über ein halbes Jahr warten, dann 5 Abklärungstermine. Endlich knapp bevor sie Fünf wurden hatten wir die Diagnose high functioning Autismus HFA bei beiden. Das war eine Erlösung.
Noch bevor sie die Diagnose hatten schauten wir mit der heilpädagogischen Schule in unserer Nähe war machbar war. Weil gerade Plätze frei waren, schicken wir sie schon kurz nach ihrem vierten Geburtstag in die heilpädagogische Spielgruppe/Basisstufe an fünf Halbtagen. So war ich entlastet, ich war nämlich ziemlich am Ende meiner Kräfte. Das erste halbe Jahr in der "Schule" war für sie hart, doch es lohnte sich. Sie machten tolle Fortschritte. Mit ca 5 lernten sie Sätze sprechen und jetzt mit 6 sind sie tagsüber fast trocken.
Ab dem Datum der Diagnose ging es mir auch wieder besser. Ich konnte auf den Autismus hinweisen. Weil ich lockerer wurde in der Erziehung und jetzt wusste, warum sie in bestimmten Situationen so reagierten, ging es vorwärts. Wir haben dann unser Leben den Besonderheiten der Buben angepasst, dass heisst wir meiden bestimmte Situationen oder haben einen Plan B.
Heute gehen sie fast ohne Probleme in die heilpädagogische Schule an 3 Ganztagen und 2 Halbtagen. Immer noch Mühe haben sie mit neuen Situationen, grossen Menschenmengen, duschen und natürlich sind da die Sprachbesonderheiten und das Desinteresse an anderen Kindern.
Momentan läuft es gut bei uns, ich bin glücklich das ich einen Namen für ihr Verhalten habe und sehe immer mehr das Glas, das halb voll ist und nicht das Glas, dass halb leer ist.
Liebe Grüsse Mona
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Hallo Beatrice
Ich finde das toll, dass du eine Selbsthilfegruppe in der Region Emmental gründen willst. Ich bin Mutter von 6jährigen Zwillingsbuben mit high functioning Autismus (HFA) und an einem Austausch mit Eltern von Kindern aus dem Autismusspektrum interessiert. Bis jetzt gibt es noch nicht so viele Gruppen die sich regelmässig Treffen. Ich bin momentan in der Elterngruppe in Luzern, der Weg ist aber immer sehr weit.
Liebe Grüsse Mona