Posts by Orlati

    Das gleiche Problem, habe ich jetzt mit meinem Sohn 25 jährig :) Ich habe es auch versucht mit einer Assistenzpersonen, aber leider viel zu wenig Stunden und noch die ganze Arbeit mit der Abrechnung. Ich suche auch nach Möglichkeiten!!!!

    Je nach dem in welchem Kanton Sie wohnen, gibt es Möglichkeit zur Unterstützung durch Kanton (Appenzell, Thurgau, Bern, Zürich, St. Gallen). Evtl. kann die Hilflosenentschädigung angepasst werden, dass mehr Stunden möglich sind. Das ist bei mir so. Ein grosses Problem ist bei mir überhaupt Assistenzpersonen zu finden. Haben Sie da Tipps? Wie haben Sie Assistenzpersonen gefunden?

    Auch Personen zu finden für Nacht-Assistenz ist sehr schwierig. Ich bin seit knapp einem Jahr dran am Thema wohnen und Assistenz, habe bis jetzt weder Assistenzpersonen noch Wohnung und warte noch auf die Anpassung der HE und Assistenzbeitrag.

    Ich hoffe sehr, dass Ihnen der Psychiater helfen kann und etwas an die IV schreibt.


    Bezüglich EL habe ich die Information von den Eltern von Adrian Ryser, dessen Website ich zufällig gefunden habe.

    Über mich | Adrian Ryser | Autistenz.ch

    Sie können eine E-Mail schreiben an die dort angegebene Adresse, dann antworten Ihnen seine Eltern. Die können Ihnen genaue Auskunft geben darüber.

    Bei mir im Kanton St. Gallen gibt es keine Finanzierung über die EL (Kantönligeist), was ich absolut nicht verstehen kann. Wenn man im "falschen" Kanton wohnt, hat man Pech gehabt. Die bei der EL hat sogar gelacht und gesagt, ja ja der Kantönligeist. Absolut unverschämt. Die Behörden wissen alle, dass der Assistenzbeitrag gerade bei Menschen aus dem Autismus-Spektrum viel zu gering ist, um den effektiven Bedarf abzudecken und generell sehr knapp bemessen. Aber ändern tut niemand etwas. Es müsste mal jemand mit einem autistischen Kind oder erwachsenen Angehörigen in den Bundesrat, damit sich endlich was verbessert für Menschen mit Autismus.

    Ich würde eine eingeschriebene Beschwerde (sogenannte Aufsichtsbeschwerde) bei der Aufsichtsbehörde gegen die Beiständin mit Antrag auf dringende Zuteilung einer auf Autismus spezialisierten Beiständin oder Beistands einreichen und einen schriftlichen mit Begründung enthaltenen Bescheid verlangen (denn sonst wird man nicht darüber informiert wie die Aufsichtsbehörde reagiert hat).

    Die Aufsichtsbehörde ist verpflichtet Ihren Aussagen nachzugehen.

    Mit dem neuen Beistand/der neuen Beiständin kann dann eine Revision der Hilflosenentschädigung und des Assistenzbeitrags beantragt werden. Dazu kann das Anmeldeformular für die Hilflosenentschädigung, die Selbstdeklaration des Assistenzbeitrags (am besten mit genauer Beschreibung worin die Hilfe besteht) und einem Gesuchsschreiben zusammen als Einschreiben der IV senden.

    Ich habe selbst gerade eine Einsprache mit Gesuch um Erhöhung der Hilflosenentschädigung und somit des Assistenzbeitrags beantragt. Von der Procap habe ich auch keine Hilfe bekommen. Man muss sich um alles selbst kümmern.

    Je nach Kanton (z.B. Bern) können auch über die EL Assistenzstunden finanziert werden oder im Kanton Thurgau gibt es ein Assistenzbudget zusätzlich zum Assistenzbeitrag.


    Zur Hilflosenentschädigung noch folgende Informationen (wahrscheinlich sind diese schon bekannt):

    Wenn die alltäglichen Lebensverrichtungen (An-/Ausziehen; Aufstehen, Absitzen Abliegen; Essen; Körperpflege; Verrichten der Notdurft; Fortbewegung und Gesellschaftliche Kontakte) sich selbst überlassen nicht oder nur unvollständig gemacht werden, besteht auch eine Hilflosigkeit. Ebenso wenn es ständige Anleitung braucht (das gilt auch für den Assistenzbeitrag).

    Im Bereich Aufstehen, Absitzen, Abliegen zählt dazu auch, wenn die Person durch häufiges Aufwachen in der Nacht (mind. 3 mal) beruhigt und wieder ins Bett gebracht werden muss.

    Danke für den Vorschlag. Die Assistenz-Person müsste allerdings sehr viel Rücksicht nehmen und es bräuchte noch eine zweite, da sich die Personen abwechseln müssten, weil sie nicht 7 Tage die Woche arbeiten dürfen. Aber wenn es jemanden gäbe, der den grössten Teil der Assistenz übernimmt und bereit ist Rücksicht zu nehmen auf besondere Bedürfnisse, wäre das super.

    Guten Tag

    Ich kann aufgrund von Autismus nicht in Institution wohnen (Gruppen zu gross, laut, nicht auf Autismus ausgerichtet, keine 1: 1-Betreuung) und Assistenzbeitrag reicht nicht zum allein wohnen. Hat jemand Ideen wie ich mit viel Unterstützung in eigener Wohnung leben kann oder was es für Möglichkeiten gibt?

    Vielen dank schon mal für die Zeit mir zu antworten.