Posts by Lyn

    Der Zeitungsartikel sagt alles und doch nichts aus.


    Wenn, ich es richtig interpretiere geht es ausschliesslich darum Franken zu sparen da die Kosten stetig steigen.


    Und so sollte man der Behörde schlicht die Frage stellen.:/


    Welch weitere Grundlage besteht, liegt vor um zu einer derartigen Entscheidung durch die zuständige Behörde zukommen?

    Wie viele Franken werden zu anderen Beeinträchtigungen, Behinderungen etc. gestrichen oder in absehbarer Zukunft nicht mehr bewilligt?


    Ihr solltet, dürft diese Entscheidung nicht einfach so hinnehmen, weil im Umkehrschluss die nächste Streichung im Gesundheitswesen dann stattfindet. Es ist eine Spirale, die dann nicht mehr im gesellschaftlichen zusammen Leben innerhalb der Gesellschaft stattfindet, sondern nur noch auf die kleine Zelle innerhalb der Familie getragen wird.


    Dies bedeutet für mich das hier gerade ein Rückschritt in der bestehenden Entwicklung stattfindet. Ohne ein alternatives Angebot für die Betroffenen & Angehörigen. Und warum will man die Lehrer / rinnen weiterhin bilden & fördern? Hier werden die Kosten nur verschoben vom Schul & Bildungswesen zum Gesundheitswesen.


    Und ich bin mir auch sicher das man nicht mit Euch reden wird, sondern Ihr müsst den entscheidenden Schritt gehen auf diese Behörde zugehen. Ihr müsst sie mit der getroffenen Entscheidung konfrontieren und Ihr müsst es sein die der Behörde klar machen was es in der Zukunft, langfristig für Folgen haben wird.


    Von der Behörde eine sehr einseitige Entscheidung, denn bevor man eine derartige Entscheidung trifft sollte man sich an Verbände, Institutionen etc. wenden die mehr von der Thematik verstehen. Und, wenn man gemeinsam Lösungen Sucht wird man auch fündig;).

    Sprachlosigkeit bei Kindern gibt es in zig Formen und so kann man leider nicht über das Internet einfach so einen Tip , Hinweise etc. geben oder vermitteln.


    Zu aller erst sollte hinterfragt, abgeklärt werden, warum oder durch was der Bub sich in die Sprachlosigkeit zurückzog. Oder war dies immer schon so ? Sprachlosigkeit bei Mehrsprachigkeit. Selektiver Mutismus bei Kindern mit Migrationshintergrund. Dazu gibt es sogar ein Hörbuch einfach mal eingeben im Internet, es ist sehr vielseitig geschrieben und schliesst weitere Formen nicht aus.

    Ich wurde als Kind ( 6 J. - 9 J. ) sprachlos, weil meine Mutter tödlich verunglückte mit dem Auto. Viele Jahre hielt ich daran fest Ich sei schuld innerhalb der Familie sprach man dies auch offen aus, nur das stimmte nicht. Denn nach dem Tod meines Ziehvaters musste ich den Haushalt auflösen, mich um das Begräbnis kümmern und fand viele Unterlagen, Zeitungsartikel etc. das meine Mutter Depressiv war, überfordert mit 4 kleinen Kindern und einem Ehemann der Quartalstrinker war. Für meine Mutter gab es nur einen Ausweg in ihrer Vorstellung , - aussteigen durch einen Suizid. Was sie dann auch umsetzte,... Zurück liess sie einen Scherbenhaufen.


    Ein halbes Jahr später kamen wir Kinder alle in unterschiedliche Kinderheime, meine Brüder wieder nach Hause, weil der Ziehvater nochmals heiratete, ich blieb im Heim, später in ein Kloster, dann in ein Jugendheim etc. Und doch bin ich meinen Weg gegangen, es gab immer Menschen die mich ein kleines Stück auf meinem Lebensweg bereit waren zu begleiten.


    Doch zurück zu deinem Buben, hinterfragt die Vergangenheit, die Zeit die der Bub erlebt hat so weit das möglich ist. Den Jungen selbst nicht drängen oder Druck ausüben, denn dann zieht dieser sich mehr in sich zurück. Unauffällig beobachten, Dinge die er selbst mag fordern, fördern nur auf diesem Wege wird er sich öffnen. Für den Bub ist es ein Schutzmechanismus zu dem was er nicht versteht oder in gravierender Form erlebt hat in / aus der bereits gelebten Zeit. Manche Kinder fangen sich, andere brauchen mehr Zeit und diese sollte man dem Kind auch geben. Lg Lyn


    Hallo Fritz,...


    Ich komme aus BaWü in Deutschland. Meine Kindheit war nicht sehr schön, ich habe mehr Zeit in der Besenkammer, im Keller unter der Treppe verbracht, weil man sich damals mit ATs nicht aus kannte zu wenig wusste. Heute haben sich diese Dinge ge / verändert. Man sperrt diese Kinder nicht mehr weg oder versteckt sie. Sondern sie sind ein Teil in der jeweiligen Gesellschaft geworden. Autismus ist ein sehr dunkles Kapitel in der Deutschen Geschichte mit den vielen Anstalten und Psychiatrien.


    Doch zurück zu deinem Anliegen, -


    In Deutschland wird viel für Personen, Kinder mit der Diagnose AT gemacht, egal in welcher Form. Denn Autismus ist nicht gleich Autismus. Die Formen & Ausprägungen sind so verschieden wie ein bunter Frühlingsstrauss Blumen. Gegen manche Methoden / Therapien bin ich, finde auch nicht alles gut was angeboten wird, doch dies ist die Kehrseite zur Forschung & Wissenschaft.Man versucht, probiert aus und findet so auf diesem Wege was vielen Personen hilft.


    In Deutschland gibt es z.B. den Behinderungsgrad von 10 - 100 %/ in der Feststellung + Merkzeichen Buchstaben, verbunden dann mit einem Behindertenausweis. Ich setze dir am Ende einen Link wo es gut und verständlich erklärt ist.


    Nur dieser Ausweis hat auch im ganz normalen Alltag für den Inhaber / rin viele Vorteile, die man als Nachteilausgleich zur Normalität bezeichnet gegenüber einer Person ohne Behinderung.


    z.B. auf dem Arbeitsmarkt, - einen höheren Kündigungsschutz, ein paar Tage mehr Urlaub,
    - in der Gesellschaft zur Teilhabe im Öffentlichen Leben, Bahnfahrt ermässigung,
    - Steuervorteile - einen höheren Freibetrag zur Einkommenssteuer,
    - zum Bauen und
    wenn das eigene Einkommen nicht ausreicht bekommt man über das Sozialamt einen Aufstockungsbetrag zum Lebensunterhalt.


    Leider liegt wie in anderen Ländern auch, die persönliche Schamgrenze hoch beim Betroffenen und so werden viele Anträge gar nicht gestellt oder auch aus Unwissenheit nicht. Leistungen bekommt man nur wenn dazu ein Antrag gestellt wird.


    Das ist etwas das ich bei Uns nicht gut finde, weil es auch Personen gibt die dies gar nicht können, nicht wissen und so mit sehr wenig Geld den Alltag bewältigen müssen. Hier sind die Leistungsträger gefordert und müssen mehr durch Aufklärung tun. Nur leider wurde irgendwann der §§ der Informationspflicht für den Bürger eingeführt, das bedaure ich für diesen Personenkreis sehr.


    Ich selbst habe einen Schwerbehindertenausweis, GdB 100 % und die Merkzeichen aG, B und RF.


    Dies bedeutet ich bin voll geschädigt / Mehrfachbehindert und zu den Merkzeichen
    - aG = Rollstuhlpflichtig, Gebühren zum Parken befreit und berechtigt die gesonderten Parkplätze wie Toiletten zu benutzen,
    - B = Begleitung ( hat alles frei wo immer ich bin, ob in Bahn, Bus, Flugzeug oder im Alltag zu Veranstaltungen,
    - RF = befreit von Rundfunk , TV Gebühren und einen Berichtigungsfähigen Tarif in der Kommunikation per Telefon,


    Es gibt noch weitere Buchstaben, nur diese benötige ich nicht. Dann gibt es Pflege & Betreuungsgeld durch die Pflegekasse, je wie hoch der Pflegegrad ist. Und vieles mehr.


    In Deutschland wird viel getan und hat sich vieles verändert. Doch wie du bereits geschrieben hast man trifft nicht immer auf das Verständnis in / aus der Gesellschaft - Bevölkerung. Auch bei uns gibt es viele Personen die vieles leisten in einem Ehrenamt.


    In diesem Sinne,.. euch einen guten Wochenstart, Lg Lyn


    Unter Wiki ist es gut erklärt;
    https://de.wikipedia.org/wiki/Schwerbehindertenausweis







    https://de.wikipedia.org/wiki/Schwerbehindertenausweis