Aluminium in Impfstoffen

      Äußerst fragwürdiger Bericht, äußerst fragwürdige Studie. Autismus als Krankheit zu degradieren ist verachtend und wie ich persönlich empfinde beleidigend.

      Zu kritisieren ist auch die angebliche Resonanz frühkindlicher Impfungen (bevor sich die charakteristischen Merkmale eines Individuums bilden) zu einer autistischen Entwicklung, die sich ebenfalls erst merklich ab dem dritten Lebensjahr zeigt, interessanterweise bleibt das tatsächliche Alter der „erkrankten“ Kinder unbenannt, außerdem ist es bewiesen, dass Autismus primär angeboren ist.

      Demnach könnten jene atypischen Merkmale nach besagter Impfung wohl lediglich einer autistisch-ähnlichen Symptomatik gleichen und sträflich grob als Autismus bezeichnet werden, rein aus Bequemlichkeit dem pathologischen Image genüge zu tun oder um unteranderem den Impfgegnern ein weiteres Argument zu bescheren, um gegen das Selektieren wirklicher Krankheiten zu agieren.
      Wer in einem Artikel derart mit Studien um sich wirft ohne Nenngrössen zu deklarieren....

      Das gehört einfach in einen Artikel... Beispielsweise "Studie X untersuchte den Einfluss von Aluminium in der dargebotenen Form Z bei 10'000 Probanden. Von den 10'000 Probanden hatten später 2 Personen Autismus." Der blosse Verweis auf eine Studie reicht in einem seriösen Artikel einfach nicht, dazu gehört auch ein kurzer Abriss (Nenngrösse, Art der Studie, Resultat).... Sonst könnte schnell der Eindruck entstehen, das der Autor des Artikel sich nicht wirklich mit der genannten Studie auseinandergesetzt hatte.
      Dies gilt umso mehr, wenn der Artikel sich mit einem Thema befasst, zu dem wissenschaftlich komplett unterschiedliche Sichtweisen bestehen.

      Artikel schrieb:


      Darüber hinaus berichteten die Forscher von einer statistisch starken Korrelation zwischen Autismus und dem MMR-Impfstoff (Masern-Mumps-Röteln). Da dieser Impfstoff aluminiumfrei ist, muss hier ein anderer Faktor im Spiel sein.


      Ach.... Da der Impfstoff Impfstoff erst als Auslöser galt, dann Aluminium als Grund herhalten musste um dann bei einem aluminiumfreien MMR-Impfstoff wieder das grosse X als Auslöser (es muss v*rd***t noch mal die Impfung sein, etwas anderes geht ja gar nicht. Egal ob Impfstoff, Aluminium, Vollmond, Leermond, [irgendein]Mond) betiteln zu können...
      Sorry, spätestens nach diesem Abschnitt musste ich aufhören, den Artikel und seine Aussagen ernst zu nehmen.

      Wie Du schon schreibst

      Herz schrieb:


      Meinungen sind frei.


      Wie Kimba schon schreibt... Mein sein ist anders als das von vielen anderen Menschen, aber deswegen fühle ich mich nicht krank und sehe Autismus auch nicht als Krankheit an.
      Es mag verwaltungs-, behörden- oder versicherungsbedingte Gründe geben um für Autismus den Begriff "Krankheit" zu verwenden...
      Beispielsweise: "der Patient leidet unter Autismus, eine Krankheit, die verschiedenen Therapieansätzen bedarf. "
      "Krankheit" spielt insofern eine Rolle, als das die Krankenkasse oder die IV für die Kosten aufkommt.
      Aber das verleitet eben vielleicht auch dazu, das im Alltag Autismus als "Krankheit" bezeichnet wird.

      Neu

      Ohne jetzt konkret auf die Impfdiskussion einzugehen, mal ganz oberflächlich betrachtet und vielleicht etwas zynisch:
      Aluminium --> Hirnschaden
      Hirnschaden = Autismus
      Werden denn die positiven Eigenschaften von Autismus auch durch Aluminium erzeugt?
      Da bräuchte es eine differenziertere Sicht (es fehlt mir aktuell an Energie da weiter in die Tiefe zu gehen) auf Mensch und Umwelt, als das in vielen Artikeln die etwas zu verkaufen versuchen (hier Supplemente / Mittel zur Entgiftung) gemacht wird. Nichts gegen Entgiftung, aber indirekt werden wir Menschen mit Autismus dadurch auf Menschen mit Hirnschaden reduziert.

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      Liebe Alle,

      so wie es verschiedene Wege gibt, ueber welche wir Aluminium und andere Gifte in unserem Koerper aufnehmen, so gibt es auch verschiedene Reaktionen darauf.
      Nicht jeder Mensch der Milch trinkt, bekommt eine Laktoseintoleranz. Auch ich konnte als Kind alle Fruechte essen, heute leider fast keine mehr, da meine Schleimhaeute im Hals anschwellen. Diese Reaktion wird wohl nicht durch die Fruechte selbst ausgeloest, vielmehr durch die Zusatzstoffe welche nun mit den Fruechten in meinen Koerper gelangen.
      Bei ausreichender Nährstoffversorgung haben Metalle es schwerer, sich im Körper festzusetzen. Die Belastung hängt nicht nur von der Dosis ab, sondern auch davon, wie lange man den belastenden Metallen ausgesetzt war und auf welchem Weg sie in den Körper gelangt sind.
      Je saurer das Millieu im Koerper, desto hoeher ist die Metall-Loeslichkeit.

      Aluminium zB ist zu finden in:
      Lebensmittel, Kochgeschirr, Verpackungen, Farben, Kosmetika, Sonnencremes, Lebensmittelzusatzstoffen, Medikamenten, Grillschalen, Jogurthdeckel, Fertiggerichten und in Vielem mehr.

      Nachgewiesen ist, dass Aluminium die Blut-Hirnschranke ueberwinden kann.

      Vielleicht sind wir uns auch nicht bewusst, wie viele verschiedene Schadstoffe in unseren Koerper gelangen
      und in welche Wechselwirkungen sie treten.

      Meine Gedanken gehen nicht in Richtung Krankheit,
      sondern in Richtung Vergiftung.

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      Liebes Herz
      das sehe ich genauso.Das ist ja das schwierige in Forums...da schreibt man ein Satz und dieser wird mit der eigenen Interpredation ausgeschmückt oder verstanden.Nichts für ungut doch dieses Forum dient ja zum Austausch und nicht zur Beurteilung eines Artikels.Ob der Artikel jetzt fragwürdig,unkompetent ist,hmm Fakt ist, das wir immer mehr verschiedenen Umwelteinflüssen ausgesetzt sind.Hinzu kommen die Impfungen.Jeder einzelne ist verantwortlich für sein Leben und das seiner Kinder.Umso schwieriger ist es heute zu entscheiden was ist wirklich gut für uns.Informationensammlung ist da das wichtigste.Mir hat der Beitrag gefallen auch wenn einiges fragwürdig erschien.Doch eben deswegen bekommt man Denkanstösse.Im übrigens unser Sohn hat ASS/ADHS und ist nicht geimmpft und wir ernähren uns seit 15 Jahren BIO.Seit 3 Wochen ernähren wir uns Laktolosefrei und ich beobachte an ihm und mir positive Veränderungen.Ich kann mich errinern, dass unsere Eltern (beidseitig) sich keine Gedanken über das Essverhalten gemacht haben Dr.Oetker und Knorr lassen grüssen.
      ASS als Krankheit,ich wäre dafür und nicht nur wegen Krankenversicherung,Sozialversicherung & Co.
      Wie gesagt nur Denkanstösse keine Beurteilungen.
      Seid herzlichst gegrüsst